Pfarramtssekretärin Stefanie Bitzer hat Urlaub vom 24.08. - 11.09.2020

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an das Pfarramt Tailfingen Tel. 3207

Mesner und Hausmeister Uli Gißler hat Urlaub vom 09.08.2020 - 23.08.2020

Die jeweiligen Vertreter bitte im Pfarramt Tel. 21977 anfragen

 

 

Kirchenpflegerin Alexa Bitzer hat Urlaub vom 08.08.2020 - 30.08.2020

 

 

 

 

Vertretungsregelung während der Ferienzeit

 

 

 

31.07.2020 – 09.08.2020 Pfarramt Tailfingen, Tel. 3207 Pfarrer Johannes Hartmann

 

10.08.2020 – 21.08.2020 Pfarramt Truchtelfingen, Tel. 5136, Pfarrer Christoph Grosse

 

22.08.2020 – 10.09.2020 Pfarramt Pfeffingen, Tel. 7237, Pfarrer Markus Gneiting

 

 

 

 

 

 

 

 

Predigtreihe - Unterwegs mit Paulus

Die 9:15 Uhr Gottesdienste finden vom 2. August bis zum 13. September in der Pauluskirche statt und werden sowohl über das Internet im Livestream, als auch über das Telefon übertragen.

 

 

 

 

 

 

Sommerkirche - Schiffsreise

Sonntags um 10:30 Uhr laden wir Sie zu einer Schiffsreise in die Erlöserkirche ein.

Wir besuchen Städte an denen Paulus tätig war.

Mit Bordkapelle "Wavesof Hope" und anschließendem Picknick im Garten der Erlöserkirche.

Verpflegung bitte selbst mitbringen!

Ein Grill sowie Getränke sind vorhanden.

 

 

 

 

„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“

Diesen ersten Vers aus Psalm 23 kennen die meisten Menschen, jedenfalls, wenn sie irgendwann mal Konfirmandenunterricht gehabt haben.

Ich habe ihn jetzt in ganz besonderer Form zugeschickt bekommen von jemanden, der kürzlich zufällig die alte Konfirmationsurkunde der Oma entdeckt hat – mit Datum vom 6. April 1919 steht da als Konfirmationsspruch drauf.

Vor hundert Jahren wie heute ist dieser Vers für mich eine der größten Kraftquellen der ganzen Bibel.

Manchmal, wenn ich nachts aufwache und nicht mehr schlafen kann, weil mir zu viel durch den Kopf geht, dann bete ich ihn immer wieder und finde Frieden.

Nicht immer, aber immer wieder. „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“

Dieser Satz öffnet den Blick auf all die Bilder von Fülle, die dann im Psalm 23 folgen, die grüne Aue, das frische Wasser, die Erquickung der Seele, Gottes Stecken und Stab, die trösten, der bereitete Tisch, das mit Öl gesalbte Haupt und ein voll eingeschenkter Kelch, das Gute und die Barmherzigkeit, zu der wir aus solcher Fülle heraus fähig werden.

„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“

Die wunderschön gestaltete Konfirmationsurkunde der Oma, die ein Kreuz mit Blumen drumherum zeigt, strahlt diese Fülle aus.

Ich bin ziemlich sicher, dass sie diese Fülle in ihrem Leben auch gespürt hat.

Ich jedenfalls spreche diesen Satz über hundert Jahre später aus ganzem Herzen mit.

„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“

Geht gesegnet und behütet in diesen Tag. Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Der EKD-Ratsvorsitzende ermuntert und bestärkt mit einer täglichen Videobotschaft auf www.facebook.com/landesbischof/ und www.youtube.com/user/bayernevangelisch/videos die Menschen: „Jesus hat geheilt und deswegen sind die Menschen, die jetzt heilen, die Menschen, die jetzt Nähe ausstrahlen, Liebe ausstrahlen, auf andere achten, so etwas wie die Hände Gottes für mich in diesen Tagen."

Ferienwünsche Es gibt Herzenswünsche, spontane Wünsche, kleine und große Wünsche. Auch an die Ferien- und Urlaubszeit. Sicher auch in dieser so ganz anderen Zeit. Gott kennt unsere Wünsche und will uns das schenken, was wir brauchen. Das ist etwas ganz Besonderes! Auf jeden Fall liegt ihm am Herzen, dass wir mit ihm über unsere Wünsche sprechen. Vielleicht ist dazu ja demnächst etwas Zeit. Es lohnt sich!

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen Epheser 2,19

 

Der Wochenspruch zum Ferienbeginn löst Fernweh aus.

Viele lieben es, auf Zeit Gast und Fremdling an einem anderen Ort zu sein. Neue Gegenden entdecken, unbekannte Pfade gehen, exotische Orte aufsuchen und den Alltag einmal zurücklassen: das ist Urlaub.

Gott sei Dank ist dies auch unter Pandemiebedingungen einigermaßen möglich. Die Politik hat sich dafür stark gemacht, dass wir reisen dürfen und dass Gastgeber ihrem Broterwerb nachgehen können.

Der Wochenspruch löst aber auch Beklemmung aus. Gäste und Fremdlinge sind in Europa und weltweit vielen nur dann willkommen, wenn sie auch zahlungskräftig sind … und auch wieder abreisen.

Dauerhaft teilen wollen die meisten nicht.

Es stellt die Staatengemeinschaft vor große Probleme, dass sich Millionen von Menschen auf unserer Erde nicht vorstellen können, in ihrer Heimat zu bleiben.

Die Gründe sind vielfältig. Entsprechend ohnmächtig stehen wir daneben. Was würde Jesus dazu sagen? Wie würde er handeln? In dieser Hinsicht hält der Bibelspruch für die Woche des Schuljahresendes eine Gute Nachricht für uns bereit: Die Gemeinde von Ephesus und andere frühe Kirchengemeinden hatten viele Mitglieder, die gesellschaftlich nicht so sehr akzeptiert waren. Darunter waren eben auch Zugezogene und Ausländer, Arbeiter, die mit Billiglöhnen abgespeist wurden und solche, die man schräg anschaut.

Diesen Menschen lässt der Apostel Paulus per Brief ausrichten: Ihr seid Mitbürger und Hausgenossen in der Heiligen (Wohn-) Gemeinschaft Gottes.

Der Satz lässt sich übertragen und als Nachricht an die Christen in Onstmettingen aussprechen: Selbst wenn ihr euch fremd vorkommen solltet oder wenn euch die Menschen so behandeln, sollt ihr wissen, dass Gott euch nicht nur gnädig duldet – also erträgt – sondern für ihn seid ihr aktive Mitglieder mit allen Rechten und Pflichten.


Johannes Hartmann, Pfarrer

 

 

Austräger für den Gemeindebrief gesucht:

Unsere Gemeinde sucht hilfsbereite Menschen, die gerne 3-4 mal im Jahr die Gemeindebriefe austragen möchten. Die meisten unserer ehrenamtlichen Austräger verbinden ihre Austragedienste mit einem mehr oder weniger ausgedehnten Spaziergang durch die Nachbarschaft.

Vielleicht wäre das ja auch etwas für Sie? Aktuell suchen wir ab Juli für die Straßen: Am Bühl, Am Heuberg und Barbarastraße, einen neuen ehrenamtlichen Helfer oder Helferin. Für die Kirchengemeinde, für unsere Öffentlichkeitsarbeit, wäre es eine große Hilfe.

Wenn Sie Lust haben, melden Sie sich bitte im Pfarramt, Tel. 21977 oder Pfarramt.Onstmettingen-1dontospamme@gowaway.elkw.de

 

 

 

Unsere Konfirmand(inn)en 2020/21

Gespräch im Kindergarten während der Essenszeit

 

 

Was bedeutet Fronleichnam für uns?

 

Als ich mich heute von einem Kollegen verabschiedete und ihm einen schönen Feiertag wünschte, kamen wir auf Fronleichnam zu sprechen.

Er fragte mich, ob ich weiß was Fronleichnam heißt und was an diesem Tag gefeiert wird. Da ich evangelisch bin, habe ich mich mit diesem katholischen Feiertag noch nie groß auseinandergesetzt und nutze das verlängerte Wochenende gerne für einen Kurzurlaub.

Mir war bewusst, dass dies ein katholischer Feiertag ist und auch nur in den überwiegend katholischen Bundesländern wie Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg von Bedeutung ist.

Jedes Jahr – nur dieses Jahr nicht – gibt es Fronleichnamsprozessionen mit wunderschön gestalteten Blumenteppichen. Beim Überfliegen der morgendlichen Zeitung hatte ich einen Beitrag zu Fronleichnam gelesen. Dem konnte ich entnehmen was das tatsächlich bedeutet.

Das Wort kommt aus dem Mittelhochdeutschen und darin stecken die beiden Worte „fron“ und „lichnam“, also „Herr“ und „Leib“.

Fronleichnam bedeutet somit ein Fest des Leibes Christi. Das Fest steht im Zusammenhang mit dem letzten Abendmahl, das Jesus vor seiner Verhaftung mit den Jüngern abgehalten hat.

Während des Mahls übergab er den Jüngern den lebendigen Leib des Herrn in Form von Brot und Wein.

Dieser Tag steht also voll und ganz im Zeichen der Eucharistie. Bei der nächsten Feier des Abendmahls werde ich an „Fronleichnam“ denken und mir bewusst machen, dass dies ein Fest des Leibes Christi ist.

Ganz besonders in diesem Jahr, an dem es bislang verboten ist, das Abendmahl in der uns bekannten Form zu feiern.

Wir evangelische Christen begehen an Fronleichnam den sogenannten Christustag. Ein Fest im Namen Jesus Christus. Wir alle, ob katholische oder evangelische Christen, gedenken an diesem Tag.

An Jesus Christus, der für uns gestorben und wieder lebendig geworden ist.

 

Susanne Czernoch für den KGR der ev. Kirchengemeinde Onstmettingen

 

 

 

 

Pfingsten 2020

 

Pfingsten

Das Pfingstfest naht, die Pfingstferien beginnen und wir freuen uns auf ein verlängertes Wochenende. Aber wissen wir überhaupt was Pfingsten bedeutet.

Pfingsten wird immer 50 Tage nach Ostern gefeiert. Von dieser Zeitspanne hat das Fest auch seinen Namen. Er leitet sich ab vom griechischen Wort für »fünfzigster (Tag)«: »pentekoste (hemera)«.

Am 50. Tag nach dem Ostersonntag schließt das Pfingstfest die österliche Festzeit ab.

Es ist das dritte Hauptfest der Kirche: Nach Weihnachten, dem Fest der Liebe Gottes zu den Menschen, und Ostern, dem Fest Jesu Christi, feiern wir an Pfingsten die Aussendung des Heiligen Geistes.

 

Das Pfingstwunder


Dieses Fest feiern auch die Jünger, als sie ein »mächtiges Rauschen« hören und »etwas wie Feuer« sich in Form von »Flammenzungen« auf ihnen niederlässt (Apostelgeschichte 2,1-3): Der Heilige Geist kommt auf sie herab. Damit hat Gott einen »neuen« Bund geschlossen, so wie er sich mit dem Volk Israel durch die Zehn Gebote verbunden hat. Am Sinai offenbarte er sich im Feuer, daran erinnern die Feuerzungen im Pfingstbericht.

Der Heilige Geist erfüllt die Jünger mit dem lebendigen Glauben daran, dass Gott Jesus vom Tod auferweckt hat, dass er heute lebt und regiert.

Sofort beginnen die Apostel, allen voran Petrus, anderen zu verkünden, was sie selbst erlebt haben.

Dass sie plötzlich in vielen Sprachen sprechen und alle Zuhörenden sie verstehen können, steht zeichenhaft dafür, dass die Zerstreuung der Menschheit, die in der Verwirrung der Sprachen beim Turmbau von Babel ihren Anfang genommen hat, nun wieder aufgehoben wird.

Vom Geist Gottes, dem Geist der Liebe und des Friedens, geleitet, beginnt eine Bewegung, die die Christusbotschaft »bis ans äußerste Ende der Erde« trägt (Apostelgeschichte 1,8).

 

Die Entstehung der ersten Gemeinde

 

Schon der Erfolg der ersten Predigt ist atemberaubend: Viele nehmen die Botschaft des Petrus an und lassen sich taufen. So entsteht die erste Gemeinde in der Nachfolge Christi. Von diesem Tag an läuft die Botschaft zuerst durch den Mittelmeerraum, dann um die ganze Welt. Überall bildeten sich Gemeinden und Kirchen. Damit ist Pfingsten sozusagen der »Geburtstag« der Kirche.

 

Feiern Sie mit uns den „Geburtstag“ der Kirche beim Pfingstgottesdienst am Sonntag, den 31. Mai 2020 um 10.30 Uhr in unserer Philipp-Matthäus-Hahn Kirche.

 

 

 

 

Infektionsschutzkonzept s.u. Gottesdienst

Der erste Gottesdienst nach langer Zeit am Sonntag, 10. Mai 2020 Kantate in der Philipp-Matthäus-Hahn-Kirche

Der erste Gottesdienst nach langer Zeit

Was für ein bewegender Moment.

Nach langen Wochen des Getrenntseins fand am Sonntag Kantate der erste Gottesdienst seit der Kirchenschließung statt.

Unter strengen Auflagen selbstverständlich. So mussten die Gottesdienstbesucher mit Maske und in großem Abstand zueinander sitzen, Pfeile auf dem Kirchenboden markierten die Laufwege und Singen war auch nicht gestattet. Das wird auch künftig noch einige Zeit so bleiben und dennoch…

Als die Orgel zu spielen beginnt, füllten sich manche Augen mit Tränen, so schön und ergreifend war das Gefühl, endlich wieder beisammen zu sein und in Gemeinschaft mit anderen Menschen Gottesdienst zu feiern.

Es wurde uns allen deutlich wie wichtig es ist, Gemeinschaft zu erleben, Gottes Wort zu hören und ihn – den schweren Zeiten zum Trotz – zu loben.

„Kantate“ hieß der Sonntag – ein Tag an dem gesungen werden soll – und auch wenn Singen nicht gestattet war, so wurde zu den Gemeindeliedern ausgiebig gesummt – mal lauter, mal leiser, aber immer aus vollem Herzen.

Auch wenn die Zeiten schwer sind und voller Ungewissheit, so tat es in der Seele gut, unserem Gott die Ehre zu geben.

Er als unser guter Vater sieht unsere Sorgen und Nöte und er ist auch in diesen schweren Zeiten ganz nah bei uns. Grund genug, zu danken, zu loben und zu singen…

 

Herzliche Segenswünsche,

Ihr Kirchengemeinderat

 

 

 

 

Dietrich Bonhoeffer Online-Gesprächsabende - Ausstellung in der Peterskirche in Tailfingen

Dietrich Bonhoeffer Online-Gesprächsabende | Ausstellung in der Peterskirche

 

Die interaktive Ausstellung in der Peterskirche (geöffnet täglich 9-18 Uhr) führt ein in das Leben und Denken des evangelischen Theologen, der vor 75 Jahren aus politischen Gründen im KZ ermordet wurde.

Wir laden herzlich ein zu einem Glaubenskurs mit Dietrich Bonhoeffer.

Dieser findet in der Form von Online-Gesprächsabenden statt.

An sieben Abenden treffen sich die Teilnehmenden mit Hilfe der Software „Microsoft Teams“.

Eine Anmeldung bei Pfarrer Johannes Hartmann ist wichtig.

Im Vorfeld der Abende bekommen alle Teilnehmer per E-Mail Texte und Unterlagen zugesandt.

Informationen zum Inhalt der Abende finden Sie auf unserer Homepage.

Eine Teilnahme ist auch an einzelnen Abenden möglich.

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme: - Internetfähiger PC (mit Kamera und Mikrofon) oder Handy (mit installierter App „Microsoft Teams“) - E-Mail-Adresse - Telefon (Einzelne Teile der Abende finden in Kleingruppen als Telefonkonferenz statt)

Termine: 13.5.|20.5.|27.5.|3.6.|16.6.|23.6.|30.6. - jeweils um 20 Uhr

Maximale Teilnehmerzahl: 11 Personen

Infos und Anmeldung bei Pfarrer Johannes Hartmann: johannes.hartmanndontospamme@gowaway.elkw.de

 

Zum Inhalt:

1. Abend „Teure Gnade“ ; 13.5.2020


Leitfrage: Was kostet mich mein Glaube? Welche Folgen hat mein Glaube für mein Handeln? Was ist für mich Gottes "konkretes Gebot" (Bonhoeffer)? Christ sein – was bedeutet das praktisch? – Was muss ich "tun", um das "ewige Leben zu erben"? Der "reiche Jüngling fragt das Jesus; und der antwortet anders, als viele es sich vorstellen. MUSS ich also "gut sein? Was bedeutet es, die "Gebote" Gottes zu hören und zu befolgen? Wie geht "Nachfolge" Jesu heute?

 

2. Abend „Was ist Sünde? Was ist Vergebung?; 20.5.2020


Leitfrage: Der Mensch - ein "Sünder"? Wie verstehen wir das? Was ist unsere Verantwortung und was unsere Schuld? Wie ist ein versöhntes Leben möglich? An diesem Abend geht es um die zentralen christlichen Begriffe "Sünde" und "Vergebung“.

 

3. Abend „Weltlich von Gott reden“; 27.5.2020


Leitfrage: Wie reden wir von Gott "weltlich"? Gelingt ein Reden oder Darstellen von wesentlichen christlichen Glaubensinhalten so, dass "andere" zu verstehen beginnen? Die Teilnehmenden versuchen die "weltliche" bzw. "religionslose" Rede von Gott (Bonhoeffer) am Beispiel von Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Taufe.

 

4. Abend  „Kreuz“; 3.6.2020


Leitfrage: Was "erlöst" wen am Kreuz? Wer ist Täter? Wer ist Opfer, wer Akteur? Inwiefern können wir mit Jesaja53 das Kreuz deuten? An diesem Abend geht es um das zentrale Symbol des christlichen Glaubens. Im Gespräch miteinander ist Respekt vor dem anderen und seiner/ihrer Auffassung wichtig; denn mit dem "Kreuz geht es beim christlichen Glauben ums Ganze: Gott und Mensch in ihrer schmerzlichsten und tiefsten Beziehung.

 

5. Abend „Mensch Jesus – Von der Würde des Menschen“; 16.6.2020


Leitfrage: Wie hilft uns der "Mensch Jesus" zur eigenen Menschlichkeit? Was ist von Jesus her zur "Würde des Menschen" zu denken? An diesem Abend geht es um einen konzentrierten Blick auf den Menschen Jesus. Wir schlagen Ihnen vor, das Neue Testament/die Bibel in Bezug auf Jesu Menschlichkeit und Mensch sein zu lesen. Dietrich Bonhoeffer deutet ein aufregend neues Verständnis von Jesus Christus als "Mensch für andere "und als Mensch" schlechthin“ an.

 

6. Abend „Von der Auferstehung her leben“; 23.6.2020


Leitfrage: Wie können Christen "von der Auferstehung her leben"? Was heißt das für uns? Was bedeutet das praktisch? An diesem Abend versuchen wir einen Weg von Emmaus über Bonhoeffers letzte Texte zu "Auferstehung" bis hinein in unseren eigenen Umgang mit der Bibel.

 

7. Abend „Christus als Gemeinde – hat die Kirche Zukunft?“; 30.6.2020


Leitfrage: Die Kirche ist in der "Krise". Dietrich Bonhoeffer hat seine Kirchenlehre in der Zeit der denkbar größten politischen und geistlichen Krise entwickelt. Kann er uns heute helfen, Orientierung zu bekommen im Streit der Konzepte darum, was und wie Kirche heute ist und zu sein hat? Bonhoeffers Kirchenverständnis quer durch sein Werk wird vorgestellt.

Die Teilnehmer können eigene Thesen entwickeln und die Ergebnisse mit dem verknüpfen, was in der EKD als Reformprozess gedacht und angestoßen wurde.

Danach Abschlussabend, den die Kursteilnehmer miteinander organisieren (inhaltlich und formal; je nach Möglichkeit, Lust und Laune…).

 

 

 

 

Aktuelle Gedanken von Susanne Czernoch

 

 

Es könnte sein -

 

Liebe Gemeindemitglieder,

die Corona-Krise hat unser tägliches Leben und unsere liebgewordenen Gewohnheiten auf den Kopf gestellt, fast nichts ist mehr, wie es vorher war. Wir werden darin belehrt, dass Verzicht unser täglicher Begleiter geworden ist.

Aber gerade darin liegt auch eine Chance! Warum denn immer nur „mehr“? Der Verzicht lenkt unseren Blick auf das Wesentliche.

Die folgenden Zeilen sollen zum Nachdenken anregen.....

Ihr Kirchengemeinderat

Es könnte sein, dass in Italiens Häfen die Schiffe für die nächste Zeit brach liegen …

Es kann aber auch sein, dass sich Delfine und andere Meereslebewesen endlich ihren natürlichen Lebensraum zurückholen dürfen. Delfine werden in Italiens Häfen gesichtet, die Fische schwimmen wieder in Venedigs Kanälen!

Es könnte sein, dass sich Menschen in ihren Häusern und Wohnungen eingesperrt fühlen …

Es kann aber auch sein, dass sie endlich wieder miteinander singen, sich gegenseitig helfen und seit langem wieder ein Gemeinschaftsgefühl erleben. Die Menschen singen miteinander. Das berührt mich zutiefst!

Es könnte sein, dass die Einschränkung des Flugverkehrs für viele eine Freiheitsberaubung bedeutet und berufliche Einschränkungen mit sich bringt …

Es kann aber auch sein, dass die Erde aufatmet, der Himmel an Farbenkraft gewinnt und Kinder in China zum ersten Mal in ihrem Leben den blauen Himmel erblicken. Sieh dir heute selbst den Himmel an, wie ruhig und blau er geworden ist!

Es könnte sein, dass die Schließung von Kindergärten und Schulen für viele Eltern eine immense Herausforderung bedeutet …

Es kann aber auch sein, dass viele Kinder seit langem die Chance bekommen, selbst kreativ zu werden, selbstbestimmter zu handeln und langsamer zu machen. Und auch Eltern ihre Kinder auf einer neuen Ebene kennenlernen dürfen.

Es könnte sein, dass unsere Wirtschaft einen ungeheuren Schaden erleidet …

Es kann aber auch sein, dass wir endlich erkennen, was wirklich wichtig ist in unserem Leben und dass ständiges Wachstum eine absurde Idee der Konsumgesellschaft ist. Wir sind zu Marionetten der Wirtschaft geworden. Vielleicht war es Zeit zu spüren, wie wenig wir eigentlich tatsächlich brauchen.

Es könnte sein, dass dich das auf irgendeine Art und Weise überfordert …

Es kann aber auch sein, dass du spürst, dass in dieser Krise die Chance für einen längst überfälligen Wandel liegt,

• der die Erde aufatmen lässt,

• die Kinder mit längst vergessenen Werten in Kontakt bringt,

• unsere Gesellschaft enorm entschleunigt,

• die Geburtsstunde für eine neue Form des Miteinanders sein kann,

• der Müllberge zumindest einmal für die nächsten Wochen reduziert

• und uns zeigt, wie schnell die Erde bereit ist, ihre Regeneration einzuläuten, wenn wir Menschen Rücksicht auf sie nehmen und sie wieder atmen lassen.

Wir werden wachgerüttelt, weil wir nicht bereit waren es selbst zu tun. Denn es geht um unsere Zukunft. Es geht um die Zukunft unserer Kinder!!!

Text: © Tanja Draxler

 

 

 

Gedanken

 

Siehe, Gott der Herr hilft mir; wer will mich verdammen? (Jesaja 50.9)

 

Es war einmal ein Junge, der wollte einen schweren Stein anheben. So sehr er sich auch mühte, er schaffte es nicht. Der Stein war so schwer, dass dem Jungen nicht einmal gelang, ihn ein wenig zu verschieben. Als er sich erschöpft neben den Stein setzte, kam sein Vater zu ihm.

„Was tust du da?“, fragte er seinen Sohn. Der Junge antwortete: „Ich versuche diesen Stein anzuheben, aber so sehr ich mich auch bemühe, ich schaffe es nicht.“

Der Vater blieb einen Moment lang still und fragte dann: „Du hast also alles getan, was du kannst? Hast du wirklich alle Mittel, die dir zur Verfügung stehen genutzt?“ „Natürlich“, sagte der Junge, „alles habe ich versucht und habe es nicht geschafft.“

„Mein geliebtes Kind“, sagte da der Vater, „wie ich sehe, hast du dir wirklich große Mühe gegeben, aber eines hast du nicht getan…“ „Was ist das?“, wollte der Junge wissen. Da lächelte der Vater: „Du hast deinen Vater nicht um Hilfe gefragt.“

So einfach diese überlieferte Geschichte klingt, so deutlich erinnert sie auch daran, wie wir Menschen täglich versuchen, das Leben zu meistern. Alles wollen wir selbst können, alles selbst im Griff haben… bloß keine Hilfe von anderen benötigen…

Und von Gott?

Er als unser Vater sagt zu uns immer wieder zu, wie sehr er uns liebt und dass er uns nie alleine lässt. Jeden Tag ist er bei uns und geht mit, ob sich der Tag nun von seiner Sonnenseite zeigt, oder ob dunkle Wolken aufziehen, die uns die Sicht nehmen.

Wenn die Stürme des Lebens über uns hinwegtosen, wenn sich Angst, Schrecken und Trauer bei uns breit machen und wenn wir uns von aller Welt verlassen fühlen, auch dann ist Gott da.

Er sieht unsere Sorgen und kennt unsere Gedanken. Ganz nah ist er bei uns, um uns zu führen und zu begleiten. In allen Ängsten, aller Trauer und in allem Schmerz geht er mit.

…und er freut sich unbeschreiblich, wenn wir ihn um Hilfe bitten, wenn wir selbst nicht weiterwissen.

 

„Bleiben Sie gesegnet, Ihr Kirchengemeinderat“

 

 

 

Osterbrief

Liebe Gemeindeglieder, liebe Onstmettinger Bürgerinnen und Bürger,

der Corona Virus hat uns fest im Griff. Die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen sind bis nach den Osterferien verlängert worden. Deshalb müssen leider sämtliche kirchlichen Veranstaltungen und Ostergottesdienste (auch das Osterfeuer) ausfallen.

Damit Sie auch über die Osterfeiertage von kirchlicher Seite aus begleitet werden, möchten wir Ihnen in diesem Jahr einen Osterbrief zukommen lassen. Den Osterbrief erhalten Sie gemeinsam mit der Frühlingsausgabe des Gemeindebriefs, der in der Osterwoche verteilt wird. Sollten Sie beides nicht erhalten, melden Sie sich bei Interesse bitte im Pfarramt unter der Telefonnummer 07432/2 19 77 oder per E-Mail: Pfarramt.Onstmettingen-1dontospamme@gowaway.elkw.de

Sie sind jederzeit, aber an Ostern ganz besonders, dazu eingeladen in die Kirche zu kommen. Sie ist täglich von 9 – 16 Uhr für Sie geöffnet. Den Angehörigen von verstorbenen Gemeindegliedern möchten wir die Gelegenheit geben im Gedenken an ihre Lieben eine Kerze zu entzünden. Da die verstorbenen Gemeindeglieder derzeit im Gottesdienst nicht abgekündigt werden können, veröffentlichen wir künftig die Namen der Verstorbenen in einem Aushang im Schaukasten bei der Kirche und beim Gemeindehaus.

Auf die Aktion der Kirchen „wir-helfen-Nachbarn“, über die wir Sie bereits in der vergangenen Woche informiert haben, möchten wir Sie nochmals hinweisen und Ihnen ans Herz legen. Es haben sich einige Bürgerinnen und Bürger von Onstmettingen dazu bereit erklärt, für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen einzukaufen. Nehmen Sie die Hilfe an und melden sich bei Bedarf im Pfarramt der evangelischen Kirchengemeinde Tailfingen unter der Nummer 07432/3207 oder per E-Mail Pfarramt.tailfingen.pauluskirche@elkw.de

Zum guten Schluss noch ein paar Zeilen und Gedanken für die Osterwoche. Dieser Beitrag ist auf der Homepage der evangelischen Kirche Onstmettingen unter www.onstmettingen-evangelisch.de abrufbar.

Dort finden Sie auch jederzeit aktuelle Termine.

Komm

Komm, Heiliger Geist!Wenn du in mir bist, dann sind die Schwierigkeiten leicht zu überwinden.

Komm, Heiliger Geist!

Komm, Geist Gottes! Lass heute dein Licht, dein Gotteslicht in uns heller strahlen.

Wenn du dieses Licht in uns entzündest, dann fällt es uns leicht, dich überall zu sehen, dich überall zu entdecken, dich vor allem wieder zu sehen auf dem Grund unserer Seele, auf den Grund der Seele unserer Mitmenschen.

Amen

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Osterfest.

Seien Sie behütet in dieser außergewöhnlichen Zeit.

Ihr KGR Onstmettingen

 

 

 

Zum aktuellen Gemeindebrief

"Bitte beachten Sie, dass in der Ausgabe März - Juni 2020 des Gemeindebriefs noch einige Ankündigungen von Veranstaltungen zu finden sind, die entweder schon abgesagt wurden, oder in Zukunft noch abgesagt werden könnten.

Auf unserer Homepage (www.onstmettingen-evangelisch.de) und mit Aushängen in unseren Schaukästen halten wir Sie auf dem Laufenden.

Auf der Internetseite der Landeskirche www.elk-wue.de finden Sie stets aktualisiert die neuen Richtlinien und Ratschläge unserer Kirche.“

 

 

 

Wir helfen Nachbarn

„Wir helfen Nachbarn“

 

Unter diesem Motto haben evangelische Pfarrer aus mehreren Albstädter Gemeinden eine Hilfsaktion ins Leben gerufen, die älteren Mitbürgern und Menschen mit Vorerkrankungen, die besonders gefährdet sind und Ihr Zuhause nicht mehr verlassen sollen, helfen möchte.

Medikamente, Lebensmittel und sonstige Besorgungen für das tägliche Leben werden durch Freiwillige erledigt, die bereits ihre Hilfe angeboten haben.

Auch die katholische Kirchengemeinde St. Maria hat sich dieser Hilfsaktion angeschlossen.

Sie können sich entweder telefonisch oder per E-Mail bei den folgenden Kontaktstellen melden: Evangelische Kirchengemeinde Tailfingen unter der Telefonnummer 07432/3207 bzw. per E-Mail: pfarramt.tailfingen.pauluskirchedontospamme@gowaway.elkw.de.

Ebenso bei der katholischen Kirchengemeinde St. Franziskus Tailfingen unter der Telefonnummer 07432/6645. Menschen, die gerne an dieser Aktion teilnehmen würden, können ihre Kontaktdaten ebenfalls entweder über das Telefon, per E-Mail oder online unter www.wir-helfen-nachbarn.de angeben.

 

 

 

 

Gottesdienste Live über das Internet aus der Kirchengemeinde Tailfingen

 

Um 10.00 Uhr Livestream-Kindergottesdienst des Teams der Kinderkirche Württemberg über das Internet auf https://www.tailfingen-evangelisch.de/gottesdienste

Um 10.30 Uhr Livestream-Gottesdienst Live aus der Pauluskirche über das Internet auf https://www.tailfingen-evangelisch.de/gottesdienste

 

 

Aktuelle Gedanken

Ich wünsche dir Zeit

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.

Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:

Ich wünsche dir Zeit, dich zu  freun und zu lachen, und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken, nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.

Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen, sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben. Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun, anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den  Sternen zu greifen, und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.

Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben. Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden, jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.

Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.

Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben !   Zeit haben wir momentan mehr als wir möchten.

Vielleicht auch mehr als uns gut tut.

Bedingt durch die dynamische Ausbreitung des Coronavirus müssen zur Zeit viele Menschen Zuhause bleiben. Manche haben das Glück in Homeoffice arbeiten zu können. Andere müssen Zuhause bleiben, weil der Arbeitgeber Kurzarbeit angemeldet hat. Andere wiederum sitzen Zuhause weil sie keine Arbeit mehr haben. Das ist eine sehr belastende Situation für jeden einzelnen und für die ganze Familie.

Plötzlich haben wir Zeit Dinge zu tun, für die wir in unserem ansonsten so stressigen und vollgestopften Alltag keine Zeit finden. Familien sind an das Haus gebunden. Was soll man mit der ganzen Zeit tun?

Aber wir Menschen werden plötzlich kreativ. Tun Dinge, die wir uns nicht zugetraut hätten.

Und wir haben auch Zeit, über uns selbst nachzudenken, über alles was uns belastet und erfreut. Nutzen wir diese ungewohnte Mehrzeit und machen uns Gedanken über unser Verhältnis zu Gott.

Das Kirchenlied „ Meine Zeit steht in deinen Händen“ ist tröstlich in diesen Stunden und gibt uns die Gewissheit, dass Gott bei uns ist, zu jeder Stunde des Tages.

Das Lied finden Sie im evangelischen Gesangbuch unter der Nummer 628. Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie mal rein. Vielleicht haben Sie sogar Lust es zu singen.

Die momentane Situation sollten wir nicht als Bestrafung Gottes empfingen, sondern als Chance, unser Leben in Ruhe zu überdenken, evtl. sogar in eine andere Richtung zu lenken.

Nutzen wir diese Chance. Nehmen wir uns Zeit, über manche Dinge klarzuwerden.

Seien Sie behütet in dieser außergewöhnlichen Zeit.

Ihr Kirchengemeinderat

 

 

 

Aktuelle Gedanken

Liebe Freunde, wir als evangelische Kirchengemeinde können Ihnen entfallene Gottesdienste nicht ersetzen.

Jede und jeder von Ihnen soll aber wissen, dass er oder sie nicht alleine, sondern Teil einer Gemeinschaft sein darf. Daher veröffentlichen wir an dieser Stelle ab sofort voraussichtlich wöchentlich kurze Texte oder Bilder. Es sind Gedanken, die wir teilen möchten. Was derzeit in Onstmettingen genau wie im Rest der Welt geschieht ist keine große Katastrophe, sondern es handelt sich um vorbeugende Maßnahmen aus Nächstenliebe.

Selbstverständliches wird in den nächsten Tagen und Wochen nicht mehr sein. Rufen Sie Freunde an, tauschen Sie sich telefonisch, per Mail, Whatsapp oder in Briefen aus und gestalten Sie auf diese Weise aktiv Ihr ganz persönliches Netzwerk. Das schöne an einem Netzwerk ist, dass es jeden, der daran beteiligt ist, ein Stück weit trägt. Als Christen ist Nächstenliebe quasi unser Soll-Zustand. Sie speist sich aus der tiefsten Überzeugung, wie sie der Beter des 73. Psalms zum Ausdruck bringt:

Dennoch bleibe ich stets an Dir, denn Du hältst mich bei meiner rechten Hand. Du leitest mich nach Deinem Rat und nimmst mich am Ende in Ehren an. Wenn ich nur Dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist Du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn, dass ich verkündige all sein Tun. Woher wissen wir Christen, dass Situationen wie die jetzige vorübergehen?

Im Markusevangelium geht es in Kap. 4 ab Vers 39 um die Stillung eines Sturms: Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zum Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich und es ward eine große Stille. Und er sprach zu Ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Wie habt ihr denn keinen Glauben?

In diesem Wissen können wir ruhig das Lied EG 316 singen oder beten:

Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren, lob ihn o Seele vereint mit den himmlischen Chören. Kommet zu Hauf, Psalter und Harfe wacht auf, lasset den Lobgesang hören. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet. Der dich erhält, wie es dir selber gefällt! Hast du nicht dieses verspüret? Lobe den Herrn, der künstlich und fein dich bereitet, der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet. In wie viel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet. Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet. Denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet. Lobe den Herren, was in mir ist lobe den Namen Lob ihn mit allen, die Seine Verheißung bekamen. Er ist dein Licht, Seele vergiss es ja nicht. Lob ihn in Ewigkeit. Amen.

Guter Gott, wir danken Dir, dass wir heute einen herrlichen Tag erleben dürfen. Wir bitten für alle unsere Mitmenschen hier in Onstmettingen und auf der ganzen Erde, die in diesen Tagen einsam sind oder krank.

Ganz besonders bitten wir für jene in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Sei Du Ihnen nahe, trage Du sie durch diese Zeit.

Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

Eine gute, gesegnete Woche & Gesundheit Ihnen allen.

 

 

 

 

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde,

um die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus zu verringern, haben die Bundes- und die Landesregierung umfängliche und unkonventionelle Maßnahmen ergriffen, teils verpflichtend, teils mit Empfehlungscharakter. Die württembergische Landeskirche hat sich dem angeschlossen. Insbesondere empfiehlt sie dringend, ab sofort und bis auf weiteres auf die Gottesdienste zu verzichten. Die Vorgaben dienen dem Schutz gefährdeter Mitmenschen und wir setzen sie im Sinne der Nächstenliebe unverzüglich um.

Was bedeutet das für uns?

• Wir führen in Onstmettingen bis auf weiteres keine Gottesdienste durch.

• Wir öffnen ab sofort die Kirche täglich von 9 bis 16 Uhr, sodass Sie die ganze Woche über gern jederzeit dort sein und beten können.

• Unsere eigenen kirchlichen Gruppen und Kreise finden bis auf weiteres im Gemeindehaus nicht mehr statt. (Vertraglichen Verpflichtungen gegenüber dritten Veranstaltern kommen wir bis auf weiteres nach.)

• Die Konfirmation einschließlich Konfirmandenabendmahl müssen wir angesichts der Ereignisse leider verschieben. Auch Konfirmandenunterricht wird nicht stattfinden, wenn die Schulen geschlossen sind.

• Die Gottesdienste und alle Veranstaltungen unserer Kirchengemeinde zum Osterfest entfallen. Hier suchen wir im Moment nach Alternativen.

• Den gemeinsamen Konfi-3-Abschluss feiern wir voraussichtlich mit etwas Verspätung im Sommer.

Wir bitten Sie um Verständnis. Vor allem bitten wir Sie, Ihrer persönlichen Verantwortung gerecht zu werden und aus Rücksicht auf gefährdete Mitmenschen gemeinschaftliche Aktivitäten in größeren Gruppen zu vermeiden.

(Stand: 15.03.2020)

Bitte schließen Sie die betroffenen Mitmenschen in Ihre Gebete ein.

Auf der Internetseite der Landeskirche www.elk-wue.de finden Sie stets aktualisiert die neuen Richtlinien und Ratschläge unserer Kirche.

(Stand: 15.03.2020)

Für den Kirchengemeinderat Jens Boss Pfr. Johannes Hartmann Jörg Keinath

Aktuelle Links zum Thema

Hier kann jede und jeder über die Kirchengemeinde persönliche Unterstützung bekommen oder natürlich gern auch anbieten

 

Eine kleine aber feine Anleitung zum Reden mit Gott

 

Virtuelle Kinderkirche

 

 

 

 

Unsere eigenen kirchlichen Gruppen und Kreise finden bis auf weiteres im Gemeindehaus nicht mehr statt.

Herzlich willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Onstmettingen

Unsere Philipp-Matthäus-Hahn-Kirche

Lieber Besucher, wir freuen uns, dass Sie sich auf diesem Weg über unsere Kirchengemeinde informieren und wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken unserer Einrichtungen, Angebote und Mitarbeiter.

 

Auf den folgenden Seiten finden Sie die wichtigsten Informationen über unsere Kirchengemeinde. Wir haben Ansprechpartner, Gottesdienstzeiten, verschiedene Angebote und aktuelle Neuigkeiten für Sie zusammengestellt.

 

Vertretungsregelung Pfarramt Onstmettingen während der Vakanz

Pfarrer/in gesucht siehe unter Stellenangebote

Bürozeiten Pfarramt Onstmettingen: Mo/Mi/Fr 9-12 Uhr, Do 15-18 Uhr, Tel. 07432/21977

Das Pfarramt ist derzeit nicht besetzt

Pfarramtlicher Vertreter: Pfarrer Hartmann, Tel. 07432/3207

Koordination Gottesdienste und Bestattungen: Pfarrer Grosse, Tel. 07432/5136

 

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an Pfarrer Fischer, Tel. 07432/3762

 

 

 

Jahreslosung 2020

 

 

Ich glaube; hilf meinem Unglauben.

 

Markus 9,24

Gottesdienst vom Sonntag, dem 09. Februar 2020 mit anschließendem Kirchkaffee

Unser Monatslied für März ist „Bist zu uns wie ein Vater“ Das Lied wurde – passend zur Predigt – am 09. Februar im Gottesdienst von einer kleinen Musikgruppe mit Gesang, Gitarre, Saxophon und Keyboard eingeführt

Unsere neu gewählten Kirchengemeinderäte

Am ersten Adventssonntag wurden die Kirchengemeinderäte neu gewählt. In Onstmettingen fand am vierten Advent die Einsetzung der gewählten Ratsmitglieder statt. Da nach dem Wechsel von Pfarrer Philippus Maier nach Dettingen an der Erms die Pfarrstelle an der Philipp-Matthäus-Hahn-Kirche unbesetzt ist, verpflichtete Pfarrer Johannes Hartmann aus Tailfingen die Gremiumsmitglieder. „Im Aufsehen auf Jesus Christus, den alleinigen Herrn der Kirche“, begann die Verpflichtungsformel, der Elke Alber, Jörg Keinath, Svenja Gonser, Susanne Czernoch, Margret Gotthold, Cornelia Frick, Uwe Boss, Irene Wille und Jens Boss (von links) zugestimmt haben. Jens Boss wurde in der konstituierenden Sitzung am 08. Januar zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Wahlergebnis der Kirchenwahl vom 01.12.2019

 

 

Impressionen vom Abschiedsgottesdienst Pfarrer Philippus Maier

Sammlung Brot für die Welt 2019

Bei der Sammlung Brot für die Welt 2019 kamen 11.053,71 Euro zusammen.

Vielen Dank dafür!

Veranstaltungen in der evangelischen Kirchengemeinde Onstmettingen siehe unter Veranstaltungen

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 14.08.20 | Heiligs Blechle

    Warum ein „Heiligs Blechle“ nichts mit einem allzu sehr geschätzten Automobil zu tun hat, eher im Gegenteil. Das lernen Pilgernde auf dem Brenzweg in Altensteig-Berneck. Und manches mehr.

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  • 12.08.20 | Digitaler Glaubensweg durch Waldenbuch

    Aus der Not eine Tugend gemacht, das hat das Evangelische Gemeindeblatt. Es wollte seinen „Glaubensweg 2020“ durch Waldenbuch nicht ganz Corona zum Opfer fallen lassen und bietet ihn jetzt digital an: als multimediale Reportage.

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  • 12.08.20 | Bibelpreis 2021: Jetzt bewerben

    Wer eine originelle Idee hat, wie sich die Bibel und ihre Botschaft zu den Menschen bringen lässt, hat Chancen auf den Bibelpreis 2021. Noch bleibt fast ein Jahr Zeit, um die Idee umzusetzen. Kreativität kann sich auszahlen: Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert, und es gibt zudem drei Zusatzpreise.

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